Magazin "Grüß Gott" präsentiert Wien als Stadt der Kirchen
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Einen neuen Dialog will die Kirche mit den Menschen eröffnen und sie beginnt es mit einem höflichen "Grüß Gott". Höflichkeit sei "jeder gelingender Begegnung guter Beginn", erklärt Claus Reitan, Chefredakteur der Wochenzeitung "Die Furche", der für die Redaktion des Magazins "Grüß Gott" verantwortlich ist. Ab Dienstag, 12. Oktober 2010, ist die 30 Seiten starke Zeitschrift allen großen Tageszeitungen sowie der Kirchenzeitung "Der Sonntag" beigelegt.

"Kirche" sind nicht nur die Fassaden

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Präsentation des Magazins "Grüß Gott" und der neugestalteten Internetseite "Erzdiözese-Wien.at" durch Christoph Wellner, Anton Gatnar, Claus Reitan und Dario Santangelo.

"Diese Stadt atmet - mehr als vielen bewusst sein kann - Religion, Religiosität, Glaube, Kirche und Kirchlichkeit", betonte Reitan bei einem Pressegespräch. Dies spiegle sich im "Hartbild", also der Architektur der Stadt, aber auch im "Weichbild", das heißt im sozialen Engagement und Einsatz der Menschen. Den kirchlichen Atem Wiens habe man versucht in zahlreichen Reportagen, Interviews und Hintergrundberichten einzufangen. Zeigen wolle man auch dass, die Kirchen Bestandteil und Bühne von Kunst und Kultur sind. Umgekehrt würde auch die Kultur eine Brücke zu Glaube und Spiritualität bilden, so Reitan.

Der Kardinal im Gespräch

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Exklusiv für das Magazin führte die TV-Moderatorin Barbara Stöckl ein Interview mit Kardinal Christoph Schönborn. Außerdem enthält "Grüß Gott" ein Interview mit Generalvikar Franz Schuster über die Zukunft der Kirche und ihre Strategie in der Bewältigung der Missbrauchskrise, sowie ein Gespräch mit Dagmar Koller über ihren persönlichen Glauben. Informiert wird über zahlreiche soziale Initiativen der Kirche und die Tätigkeit der Caritas. Einen breiten Raum nehmen die kirchlichen Initiativen in der Ökumene und im interreligiösen Dialog ein.

Blick von außen

Um einen "Bick von außen" zu gewährleisten habe man bewusst nicht Journalisten aus kirchennahe Redaktionen ausgewählt, betont der Geschäftsführer des Wiener Dom-Verlags und Chefredakteur von "Radio Stephansdom", Anton Gatnar. 720.000 mal wurde "Grüß Gott" gedruckt. Die Zeitschrift ist ein "Testballon", wird sie von den Leserinnen und Lesern positiv angenommen, könnten weitere Ausgaben folgen.

(red)



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