Diese Situation führt manchmal zu der irrigen Auffassung, die Betroffenen seien in der Kirche unerwünscht oder gar von ihr ausgeschlossen. Wenn diese Katholiken auch die Kommunion zunächst nicht empfangen können, so gehören sie jedoch nach wie vor zur kirchlichen Gemeinschaft, und in der Gemeinschaft sollen sie alles tun, was sie können: im gemeinsamen Beten und Feiern, in der eigenen Familie und im Leben ihrer Pfarrgemeinde. Gewiß ist es für den einzelnen Katholiken nicht immer leicht, die Haltung der Kirche gleich zu verstehen. Bitte vergessen Sie aber nicht: Die Kirche ist an das Wort Christi von der Unauflöslichkeit der Ehe gebunden - mit allen Folgerungen, die sich aus diesem Auftrag ergeben. Ein Gespräch mit einem Priester Ihres Vertrauens kann in dieser Situation sehr hilfreich sein.
(red)