"Es geht einerseits darum, auf die Anfänge der Kirche zurückzublicken, andererseits ist es ein Prozess der weitergeht, denn die Kirche ist in ihrer Genese missionarisch", bringt Michael Scharf, die "APG 2010" auf den Punkt. Es gehe um die Motivation, dass alle Einrichtungen der Erzdiözese Wien den Menschen erzählen können, wie sie die Hoffnung erfüllt. Umgesetzt wird dies bei insgesamt drei Diözesanversammlungen , jeweils im Stephansdom und einer diözesanen Missionswoche im Mai 2010.
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Dass der Missionsbegriff auch heutzutage aktuell ist, unterstreicht Michael Scharf: "Mission drückt aus, ich habe eine Sendung, ich bringe eine Botschaft und ich bin zu jemandem gesandt." Daher wird es bei dieser Missionswoche besonders um Begegnungen gehen und um den Dialog. Man sei, so der Leiter des Wiener Pastoralamtes überzeugt, "suchende und fragende Menschen" zu unterstützen, damit eine Beziehung zu Jesus Christus entstehen kann.
In allen Vollzügen der Kirche gehe es darum, so Michael Scharf, "den Menschen Christus zu zeigen", daher war auch die Stadtmission 2003 ein wichtiger Lern- und Erfahrungsort zur Apostelgeschichte 2010. Der Missionsbegriff sei durch die Stadtmission "salonfähiger" geworden.
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In drei großen Diözesanversammlungen mit Delegierten aus allen Pfarren und Gemeinschaften will man sich den Fragen der Zeit stellen, um miteinander in Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu kommen. Bereits 900 Anmeldungen sind für die erste Delegiertenversammlung von 22. bis 24. Oktober 2009 eingelangt. Die Themenstellung lautet "Wovon kann ich nicht schweigen? Dabei wird der Hirtenbrief den Kardinal Christoph Schönborn 2008 verfasste noch einmal in den Blick genommen. Weiters geht es um die Fragen der Verkündigung und es soll "Platz sein für Fragen an die Kirche", so Michael Scharf vom Pastoralamt.
Die Diözesanversammlung sei aber keinem Kirchenparlament gleichzusetzen, sondern es es gehe um ein Miteinander von "Hirtenschaft und Leitung", differenziert Schar. Der Schauplatz der Diözesanversammlung mit dem Stephansdom ist bewusst gewählt, "Es ist jener Ort, der das Symbol für die Kirche von Wien ist", unterstreicht Pastoralamtsleiter Michael Scharf. Die einzelnen Diskussionen während der Diözesanversammlungen, werden in den zahlreichen Räumlichkeiten der Erzdiözese rund um den Stephansplatz stattfinden.
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(red)