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"Vor 25 Jahren wurde die Kirche im Wohnpark ihrer Bestimmung übergeben", berichtet Pater Hermann Oehm von den Steyler Missionaren vom Grund für die Feierlichkeiten in der Wohnparkkirche Alterlaa. Er ist seit zwei Jahren Moderator in der Wohnparkpfarre. Das Festprogramm begann am Mittwoch, 3. September 2008, mit einem Vortrag "Die Kirche in der Stadt" von Weihbischof Helmut Krätzl.
"Kirche mittendrinnen"
Die Kirche der Pfarre Alterlaa liegt zwischen zwei der großen Wohnblocks.
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"Die bauliche Struktur, unser Pfarrgebiet umfasst ja nur zwei Hausnummern, das ist sicherlich einzigartig: die Anton-Baumgartner-Straße 44 und die Karl-Heinz-Straße 67. Unter diesen beiden Hausnummern wohnen 10.000 Personen. Ungefährt 3.500 gehören zur katholischen Kirche. Viele haben sich von der Kirche verabschiedet, sie sind ausgetreten. Dadurch dass auf so engen Raum so viele Menschen wohnen, bedeutet das, dass die Kirche mittendrinnen ist und zwar nicht nur baulich. Sie steht zwischen zwei dieser drei großen Wohnblocks", so Pater Hermann Oehm.
Vom Land in die Stadt 10.000 Menschen leben im Wohnpark Alterlaa. Zirka 3.500 von ihnen gehören der katholischen Kirche an.
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Pater Oehm war zuvor zehn Jahre lang Pfarrer am Land in der Steiermark. Der Wechseln nach Wien in die riesige Wohnblockanlage war eine Umstellung: "Viel ähnelt sich, aber sehr vieles ist doch unterschiedlich. Pfarrer in der Stadt sein ist schon eine große Herausforderung. Wie kann ich Gott zu den Menschen bringen, wie kann ich die Herzen der Menschen für Gott öffnen, für seine Botschaft, die ja doch eine Botschaft des Leben ist?", fragt Pater Hermann Oehm, der sich aber über ein großes ehrenamtliches Engagement in der Pfarre freut. Unter anderem hat die Pfarre ein Partnerschaftsprojekt in Tansania ins Leben gerufen, wo ein Bewässerungsprojekt geplant ist.
(red)
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